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Reust - Steffisburg BE   Wappen von Steffisburg

Reust Familiewappen  - Coat of Arms

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Aargauer Klosterstreit
1841-1843 Aufhebung von acht Aargauer Klöstern, vier Frauenklöster blieben dank Intervention der Tagsatzung erhalten.

Abgetrunken
Alkoholismus, Alkoholvergiftung.

Abzugsgeld
Die beim Wegzug aus einer Vogtei an die Obrigkeit zu zahlende Steuer vom Vermögen.

Acherum
Ertrag des Waldes an Eicheln und Buchnüssen; die Eichelweide der Schweine im Walde.

Achtbürger
ursprünglich die acht Vertreter der Basler Bürger im Stadtrat, später die Bürger selbst.

Aegidius
01. Sep

Affinitätsliste
enthält auch vollständig blutsfremde Personen, die nur durch den Bund der Ehe angeschlossen, also verschwägert, sind.

Afterlehen
Weiterverliehenes Lehen.

Agent
In der Franzosenzeit (Helvetik 1798-1803) Vertrauensmann der Franzosen und der neuen Regierung.

Ägerten
Land ausserhalb der Zelgen, das nur teilweise als Ackerland genutzt wurde und dazwischen unbebaut war.

Agnation
Blutvervandtschaft väterlicherseits.

Ahnendichte
Schon von der 3. Geschlechterreihe ab können an verschiedenen Stellen Geschwister als solche auftreten. Die Folge: In der nächsten Generation tritt dasselbe Ehepaar in einem anderen Stammbaum als Eltern eines der Geschwister auf.

Ahneneltern
Nach Stephan Kekule 14. Generation, Zahl 8'192-16'383.

Ahnengrosseltern
Nach Stephan Kekule 15. Generation, Zahl 16'384-32'767.

Ahnenlinie
Gradlinige Generationenfolge Sohn ? Vater ? Grossvater ? etc.

Ahnenliste
Strukturierte Liste aller Ahnen, meist nach Generationen geordnet, in der Reihenfolge ihrer Kennziffer aufgeführt. Die Ahnenliste nimmt ihren Ausgang von einer Person, dem so genannten Probanden (Nr. 1 der Liste), es folgen dann die Eltern (Nr. 2 und 3, I. Generation), dann die Grosseltern (Nr. 4 bis 7, II. Generation), usw.. Alle einzelnen Vorfahren sind mit einer Nummer belegt, gerade Zahlen stehen für männliche Personen, ungerade Zahlen für weibliche. Da auch die jeweilige Mutterlinie integriert ist, kann sie einen aussagekräftigeren Eindruck der Familiengeschichte vermitteln als die Stammlinie.

Ahnenprobe
Verfahren, mit dem dereinst festgestellt wurde, ob eine Person adligen Standes war. Die für Zürcher Verhältnisse massgebliche Viererprobe galt dann als bestanden, wenn die vier väterlichen und mütterlichen Grosseltern adlig gewesen waren.

Ahnenreihe
Ahnenliste.

Ahnentafel
Graphische Darstellung der Vorfahren eines Probanden. Die Generationen werden, beginnend mit den Eltern des Probanden, mit römischen Ziffern bezeichnet. Für die Ahnentafel ist auch eine kreisrunde Anordnung denkbar, bei der, der Proband den Mittelpunkt bildet. Können auch als illustrierte Ahnentafeln, sogenannten Wappenahnentafeln und Bildnisahnentafeln dargestellt sein.

Ahnenurgrosseltern
Nach Stephan Kekule 16. Generation, Zahl 32'768-65'535.

Ahnenverlust
Wiederholtes Auftreten eines Ahnenpaares in einer Ahnentafel. Infolge von Verwandtenheiraten tritt der Ahnenverlust in Ahnentafeln fürstlicher Personen besonders häufig auf.

Ahnenwappen
Die Wappen der Vorfahren.

Allianzwappen
Darstellung zwei nebeneinander gestellter Wappen, die eine Verbindung (Allianz) von zwei Personen, zwei Ländern oder zwei Herrschaften darstellen. Am häufigsten aber werden Allianzwappen als die Wappen eines Ehepaares gezeigt. Dabei steht der ranghöhere Schild, meist jener des Ehemannes, heraldisch rechts, dem anderen Schild zugewandt.

Allmend
Kollektiver Besitz (vor allem Weide, aber auch Wald), welches allen Mitgliedern einer Gemeinde nach bestimmten Regeln der gemeinschaftlichen Nutzung zusteht. Ausserhalb von Etter und verzelgter Flur (äussere Allmend) beziehungsweise im innern Dorfbereich (innere Allmend).

Allodbesitz
Ursprünglich Eigengut eines adligen oder bäuerlichen Inhabers im Gegensatz zu Lehengut.

Alteltern
Nach Stephan Kekule 5. Generation, Zahl 16-31.

Altersschwäche
Altersbedingte Abnahme der körperlichen und geistigen Kräfte durch reduzierte Regenerationsfähigkeit.

Altgrosseltern
Nach Stephan Kekule 6. Generation, Zahl 32-63.

Altgubernator
Alt Landvogt.

Alturgrosseltern
Nach Stephan Kekule 7. Generation, Zahl 64-127.

Ambassador
Botschafter.

Ambeiler
Mitglied der Gemeindebehörde und des Niedergerichts, hatte darauf zu achten, dass überall ehrliche Masse und Gewichte gebraucht wurden, speziell in den Wirtshäusern; ihm wurde auch das Umgeld (Ohmgeld), der obrigkeitliche Weinzoll entrichtet.

Amtleute
Landvögte.

Amtsbote
Obrigkeitlicher Bote, Standesläufer.

Anfangsbuchstaben
Eigentlich unheraldisch, zu den gemeinen Figuren zählende Wappenbilder.

Anniversarium sepultorum
Jahrzeitbuch einer Kirche, eine Art immerwährender Kalender, in dem der Todestage und Jahrzeitstiftung zu Gunsten des Verstorbenen eingetragen sind.

Anredeprädikat
Hoheit, Durchlaucht etc. wurden ursprünglich wir Titel verliehen und waren über die Jahrhunderte einer ständigen Nivellierung unterworfen.

Archiv Héraldiques Suisses
(AHS), Schweizerisches Archiv für Heraldik. Seit 1887 in der Schweiz erscheinende heraldische Fachzeitschrift.

Artes Liberales
Die Sieben Freien Künste, Grundlage und Lehrstoff der höheren Bildung im Mittelalter, bestehend aus Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astrologie.

Aszendenz
Ahne, Vorfahre.

Ausburger, Pfahlburger
Landleute, die städtisches Bürgerrecht erwarben, wurden als Ausburger bezeichnet. Ausburger zahlten eine einmalige Aufnahmegebühr, Udel genannt, indem sie einen Anteil an irgend einem Haus der Stadt erwarben. Die Erwerbung des städtischen Bürgerrechts war verbunden mit dem Bedürfnis nach vermehrtem obrigkeitlichem Schutz. Die Ausburger hatten einen Udelzins zu entrichten.

Auszehrung
Abmagerung. Symptom einer Krankheit, die von Stoffwechselstörungen oder verminderter Nahrungsaufnahme beleitet ist.

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